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Dienstag, 23. Februar 2016

Intergastra 2016

Nach 4 Jahren habe ich mich gestern mal wieder auf den Weg nach Stuttgart zur Intergastra 2016 gemacht. Ich hab mich richtig darauf gefreut, denn man bringt immer Anregungen Informationen und Neuigkeiten mit nach Hause, auch wenn so ein Messe-Tag ganz schön anstrengend ist. In 9 Messehallen wird (fast) alles rund um Gastronomie und Hotelerie gezeigt. Es gibt so viel zu gucken und zu fragen und immer wieder trifft man bekannte Gesichter, so dass man auch Zeit fürs Schwätzchle braucht.

In Halle 1 war die Küchentechnik untergebracht. In Halle 2 und 3 ging es rund um das Essen...


...dort kam ich gerade recht zur Mittagszeit und habe mir unter anderem einen Spargel-Hotdog mit Tandoori als kleine Vorspeise gegönnt. Kurz vorher saß ich vor einer Theke hinter der ein junger Koch in einem sogenannten "Compact"-Gerät ein kleines Menü vorbereitete und damit gezeigt hat, wie man das a-la-carte-Geschäft in der Küche durch solch ein kochendes "Komputer-Wunder" entlasten kann. Mein Fazit, nachdem ich das Menü versuchen durfte: na ja, ein frisch in der Pfanne zubereitetes Gericht ist einfach ein Himmelweiter Unterschied zu dem was da heraus kam. Dafür darf und muss mein Koch im "Jägi" halt einfach ab und zu im Stress sein.


Dieser Brotstand von der Bäckerei Mack hatte es mir besonders angetan. Die verstehen ihr Handwerk mit Leidenschaft - mmmmmmhhhh...gut! 
Schinken, Käse, Fleisch und Wurst, Pizza, Burger, vegetarisches und Fertiges - es gab nichts, was es hier nicht gibt.




Halle 5 war "meine" Halle. Hier ging es um Dienstleistungen und das waren vor allem Kassensysteme, Hotelsoftware, Buchungsportale und alles rund um's Internet.
Dort bin ich zielgerichtet an den Stand einer Firma für Hotelsoftware marschiert (mit der "Messe-App" auf meinem Smartphone konnte ich meine Aussteller auf Anhieb finden), denn das von mir genutzte Hotelreservierungsprogramm ist mittlerweile so veraltet, dass es nicht mehr auf dem Markt existiert und damit auf meinem Betriebssystem nicht mehr korrekt funktioniert. Ich hatte mich da vorher schon schlau gemacht und wusste genau was ich wollte, bei "Velox" war ich dann auch richtig und hab gleich gekauft. Jetzt freue ich mich darauf, selbst wenn da bald viel Arbeit auf mich zukommen wird, denn ich muss alle Daten der alten Software von Hand auf die "Neue" übertragen.


Bei herrlich warmen Frühlingswetter und nach so viel Eindrücken sehnte sich mein Kopf nach frischer Luft. Der Rothauspark zwischen den Messehallen bot herrliche Möglichkeiten die Sonne zu genießen.





Bei jedem meiner Besuche der Intergastra ist dieser kreative Teil der DeHoGa-Akademie einer der faszinierendsten Teile. Wunderschöne Menüs, fantastisch gedeckte Tische... Genuss für die Augen!



Tja, und dann hab ich noch etwas Neues gewagt: bald wird man per Smartphone einen Tisch im "Jägi" reservieren können. Auch auf unserer Internet- und Facebookseite wird es möglich sein, zu schauen, ob ein Tisch zu gewünschter Zeit frei ist und wenn ja, mit ein paar Klicks sofort online zu buchen. Freu mich drauf!

Halle 7: GELATISSIMO - Eis Eis Eis, so viel das Herz begehrt! Und überall gab es "Versucherli", mmmmmmmhhhh.....!

Halle 8: Getränke - hier war die Hölle los! Menschenmassen in den vielen Hütten und an den Ständen der Brauereien. Auf meiner Suche nach Craft Beer bin ich schließlich bei "unserem" guten Alpi gelandet. Dort wurde ich von dem für uns zuständigen Kundenbetreuer Jochen bestens versorgt und musste mich schwer beherrschen - blöd (oder gut?!) wenn man mit eigenem Auto angereist ist ;-)
Die beiden Sorten "kleiner Mönch" im 0,2 l. Fläschchen und das "Ambrosius" in der 0,33 l. Pfandflasche werden wir demnächst bei uns anbieten. Mir haben sie köstlich geschmeckt!




In Halle 9 drehte sich alles um Kaffee, der ist nötig, nach so viel Bier :-) und die Hallen 4 und 6 sollte man als Gastgeberin eigentlich meiden; dort findet Frau alles rund ums dekorieren und ausstaffieren, Wäsche für Tisch und Stuhl, Einrichtungen und komplett aufgebaute herrlich designte Hotelzimmer. Oh, wenn ich doch nur so einen dicken Koffer voller Geld hätte......
...leider, oder Gott sei Dank, war der Akku meines Handy dann leer, keine Fotos mehr!

Zwischendurch twitterte ich meine Neuigkeiten und traf sogar dadurch auf einige "Social-Media-Freunde" die genauso wie ich durch die Hallen fluteten, das war toll und immer ein großes "Hallo!". Nur den Pinkepank hab ich nicht getroffen. Wir waren laufend über Twitter in Kontakt und doch hat es nicht sollen sein. Schade, den ihn hätte ich so gerne einmal real kennengelernt. Aber das wird eines Tages auch mal klappen, da bin ich mir ganz sicher!

Müde und voll mit wunderbaren Eindrücken machte ich mich auf den Heimweg, der lang war, denn zur Feierabendzeit aus Stuttgart raus zu fahren - na, das fordert Geduld.

Nun bin ich die nächste Zeit genug beschäftigt meine geistigen und praktischen Errungenschaften im Jägerstüble ein zu bringen. Es wird darüber berichten...

...Eure Wirtin Sonja