Aus dem Leben einer Wirtin

Gutes aus der Wirts-Küche

Wirtinnen-Ansichten

Wirtin im Web

Wirtin auf Achse

Dienstag, 12. April 2011

Zimmermädchen Anna


So nach und nach werde ich Euch hier unser Team vorstellen.
Mit A wie Anna fange ich an. Anna ist die Nachfolgerin von unserer Mandy, die 7 Jahre die Zimmerfee war und im Februar uns verlassen hat um etwas Neues zu machen. Es war gar nicht so einfach ein Zimmermädchen zu finden, ich bin nämlich wahnsinnig pingelig. Aber seit ein paar Wochen arbeitet jetzt Anna im Jägerstüble und sie passt zu uns wie die Faust aufs Auge. Jung, freundlich, lustig und vorallem ordentlich und sauber. Anna kommt aus Oberharmersbach und lebt in einer kleinen Wohnung im Haus ihrer Eltern am Ortseingang. Sie ist gelernte Steuerfachgehilfin und hat einen 1 Jahr alten Sohn. Da ihr Arbeitsplatz aber im 30 km entfernten Offenburg lag und sie wegen dem Kind nur ein paar Stunden vormittags arbeiten kann, hat sie was im Ort gesucht. Ich hatte unter anderem auch per Facebook eine Stellenausschreibung gepostet und Anna hatte sich darauf hin gemeldet. Allerdings hatte sie noch nie als Zimmermädchen gearbeitet. Das war kein Fehler, wie sich heraus gestellt hat, sondern ein Pluspunkt: ich musste zwar ein bisschen Zeit investieren, aber die Zimmer werden jetzt so gemacht, wie ich es der Anna gezeigt habe.
Was für Martin, ihren Chef, jedoch das Wichtigste ist: sie liebt seine Radiosender, die morgens immer durchs Haus duddeln und bei ihrem Eintreffen ins Jägerstüble marschiert sie zuerst in die Küche und begrüßt ihn mit einem trällernden "Guten Morgen!" Da legt er Wert drauf :-)
Ich bin froh, dass Anna bei uns angefangen hat und ich hoffe, dass sie uns lange erhalten bleibt. An uns soll es nicht liegen!

Samstag, 2. April 2011


Endlich habe ich es geschafft und im Baukasten von 1&1 eine Internetseite zu bauen, die mir zusagt. Habe lange hin und her überlegt: welches Layout, vielleicht eine Dynamic-Seite? Oder doch lieber bei einer Profi-Firma mir eine tolle Homepage erstellen lassen? Ich habe mir einige Angebote kommen lassen und das von meiner Favoritenfirma steht sogar noch aus, aber ich glaube, dass ich keines dieser Angeboten annehmen werde. Es ist schlicht weg zu teuer, tausende von Euro plus zusätzliche monatliche Gebühren für das pflegen und bereitstellen verschiedener Module. Ein kleiner Betrieb wie das Jägerstüble mit 4 Zimmern und 40 Sitzplätzen in der Gaststube muss da wohl abwägen: eine supertolle Homepage mit allem drum und dran für viel viel Geld oder eine "selbstgemachte" mit dem 1&1Baukasten für 9,99 Euro im Monat. Dafür investiere ich gerne mal ein paar Stunden und es macht auch Spaß daran zu basteln - Abwechslung braucht der Mensch!
Und diese "Selbstgemachte" ist doch gut geworden - oder?
http://www.jaegerstueble-oberharmersbach.de

Dienstag, 22. März 2011

Fotos fürs Internet


Heute habe ich es geschafft und nach 3 Wochen endlich ein Foto von der Lachs-Shrimps-Cremesuppe gemacht. Ich bewege mich jetzt etwas länger als 1 Jahr im web 2,0 und so langsam bekommen meine Social Media Aktivitäten ein Gesicht. Was von meinen Beiträgen bei facebook und twitter am besten ankommt, sind Fotos von den Gerichten aus der Küche des Jägerstüble und vom Leben ums Jägerstüble herum. Aber das ist gar nicht so einfach für mich. Martin, mein Mann und der Koch in unserem Betrieb, und ich, Mädchen für Alles, arbeiten hauptsächlich alleine. Und ich habe mich einfach immer noch nicht daran gewöhnt, den Fotoapparat griffbereit zu halten. Steht das toll angerichtete Essen am Pass bereit, bin ich entweder so im Streß, dass ich keine Zeit habe ein Bild zu machen oder es steht schon einige Sekunden zu lange und muss dringend zum Gast. Oder ich vergesse das knipsen einfach und im schlimmsten Fall ist der Akku der Kamera leer :-(
Gestern war unser alljährliches Großreinemachen der Terrassen ums Haus herum. Ich habe mir am Sonntag fest vorgenommen ein paar Vorher-Nachher-Fotos zu schießen um sie dann auf facebook zu teilen. Aber dieser Tag ist auch immer anstrengend und lang und was habe ich bei aller Vorbereitung vergessen? Fotos zu machen! Darüber habe ich mich heute so geärgert! Vielleicht hilft dieses ärgern aber für das nächste Mal? Morgen gibts aber wenigstens noch Nachher-Fotos ;-)

Freitag, 4. März 2011

"Hirschstube"


Pünktlich zur Fasendsaison ist sie fertig geworden, die "Hirschstube". Ich finde, sie ist wunderschön geworden und ich bin mächtig stolz auf mich, alles geschafft zu haben. Wir sind gespannt auf die Reaktionen unserer Stammgäste!
Im nächsten Winter sind dann noch Stube 3 und 4 an der Renovierungsreihe, es sollen die "Kuschelstube" und die "Waldstube" werden. Bis dahin habe ich Zeit mir um das Design der Räume Gedanken zu machen. Der Flur und das Treppenhaus werden im nächsten Spätwinter auch noch mitsaniert, dort habe ich schon meine genauen Vorstellungen. Bis dahin werden wir uns nun in die langsam beginnende Saison stürzen!

Mittwoch, 5. Januar 2011

Neues Jahr


Nun haben wir schon ein paar Tage das Jahr 2011 und ich habe gerade Muse, mir Gedanken zu machen, wie das alte Jahr war und was wir im neuen Jahr vor haben.
Das Jahr 2010 war ein gutes Jahr! Umsätze in der Gaststube und Küche sind gestiegen, die Gästezimmer waren im 1. Halbjahr schlechter belegt als 2009. Das führen wir auf das lange und kalte Frühjahr zurück. Das 2. Halbjahr war besser als 2009. Weiter so!
Unseren Plan aus 2010, unser Haus zu vergrößern, haben wir fallen gelassen. Wir haben massive Personalprobleme. Sonn- und Feiertags, abends und Samstags will keiner arbeiten. Wir haben ein paar gute Kräfte in unserem Team auf die wir auch nicht verzichten möchten, doch an gewissen Tagen zählt bei vielen Menschen die Freizeit mehr als ein sicherer, gut bezahlter Job. Außerdem ist unsere abgelegene Lage ein Grund, nicht ausreichend Arbeitskräfte zu bekommen.
Auch ein Grund für unsere Entscheidung war die finanzielle Seite des Umbaus: Damit dieser geplante Wintergarten zum urigen, rustikalen Ambiente des Jägerstüble passen würde, wären gewaltige Summen zusammen gekommen. Aber der Winter in Oberharmersbach ist lang und ruhig (kein Skigebiet). Wegen eines Wintergartens kommen im November unter der Woche, wenn die Straßen glatt und verschneit sind, auch nicht mehr Gäste, leider! Also: Schluss - Aus - Ende! Plan begraben. Wir werden uns auf die Erhaltung des kleinen Gasthaus Jägerstüble konzentrieren und haben damit noch genug Möglichkeiten unser Geld aus zu geben. Und wenn diese Möglichkeiten einmal erschöpft sein sollten, werden wir einfach kürzer treten und im Winter vielleicht 2 Ruhetage uns gönnen.

Doch wir sind mit Elan und neuen (kleineren) Plänen in das Jahr 2011 gestartet. Nach der erfolgreichen Renovierung von Stube 1 werden wir im Januar/Februar die Stube 2 in Angriff nehmen und schleifen, fliesen, malen und Möbel kaufen. Die Zimmer werden mit digitalen TV-Hotelfernseher ausgestattet. Ich freu mich drauf, macht Spaß!
So bald der Frühling kommt und es wärmer wird, geht es an die Außenfassade hinterm Haus: isolieren und mit Holz doppelt verschalen.
Die Buchungen für die Hochsaison laufen gut an und wir sind zuversichtlich was das a-la-carte-Geschäft angeht. Unser Preis/Leistungverhältniss stimmt und das wird uns gedankt.
Ansonsten wird Martin im Mai 50 und im September werden wir 2 Wochen Urlaub genießen und ein paar Tage nach München fahren. Im November wird Stube 4 renoviert und dann ist das Jahr schon wieder vorbei.
Ach ja - wir werden das ganze Jahr über planen und Ideen suchen für 2012. Dann feiern wir nämlich 15 Jahre Jägerstüble und wollen übers Jahr verteilt kleine High-Lights anbieten.
Wir werden weiter machen und uns auf unsere Stärken besinnen. Gute und reichhaltige badische Küche, flotter und freundliche Service, Sauberkeit und familiäre Atmosphäre, kulante Preise und unsere Spezialitätenwochen werden unsere Gäste zufrieden stellen.
Mit Sicherheit wird es uns 2011 nicht langweilig und in diesem Sinne wünsche ich allen ein erfolgreiches Jahr 2011!

Freitag, 19. November 2010

Winterzeit - Renovierungszeit



Von Mitte November bis kurz vor Weihnachten, und ab dem 07. Januar bis Ostern ist bei uns die ruhige Zeit. Außer an den Wochenenden läuft nicht viel in der Gaststube und die Zimmer sind schlecht belegt. Doch Langweilig wird es uns nicht, denn nun wird renoviert. Das Meiste wird selbst gemacht! Diesen Winter sind zwei unserer Doppelzimmer dran. Die Gästebäder und die Zimmermöbel sind mittlerweile 14 Jahre alt, da ist einiges an Sanierung fällig.
Die Möbel sind aus massiver Kiefer und in sehr gutem Zustand, so dass sie nur abgeschliffen und neu gestrichen werden. Stube 1 wird jetzt im November saniert, im Januar/Februar ist Stube 2 dran. Bei den Möbeln werden wir es mit der Farbe "Landhaus-Weiß" versuchen.
Die Parkettfußböden aus massiver Buche sind auch schon wieder 10 Jahre alt und stellenweise sehen sie stark mitgenommen aus. Sie werden abgeschliffen und dieses Mal geölt, nicht lackiert. Angeblich sind geölte Holzfußböden nicht so empfindlich und man sieht die Gebrauchsspuren nicht so sehr. Wir versuchen es mal!
Die Wände in Stube 1 werden wir im dunklen Rot gestrichen. Nachdem wir unsere Räume immer in Weiß gehalten haben, werde ich den Mut fassen und es nun mit Farbe probieren.
Dazu kommen neue Lampen, Vorhänge und Gardinen, neue Sessel und gepolsterte Stühle, neue Bettwäsche und natürlich ein Flachbildfernseher. die alten TV-Geräte funktionieren noch, sind aber nicht digital tauglich und sehr groß im Umfang. Ein flaches Gerät bringt natürlich auch wieder mehr Platz.
Im Bad gibt es ein neues Waschbecken, dort haben wir vor 14 Jahren, nach Generalsanierung der Bäder, nochmals die alten Becken reingebaut, die aber mittlerweile schwer angeschlagen sind. Neue Pendel-Duschtüre aus Glas ist bestellt und den Fußboden für die neuen Fliesen habe ich schon vorbereitet. Nächste Woche werde ich mit dem Fliesenlegen starten. Immer Vormittags 3 Stunden, freu mich schon drauf!
Die Türen zu den Badezimmern sind ebenfalls 14 Jahre alt und, da Billigmodelle, auch schwer angeschlagen. Dort stehen wir nun vor einem kleinen Problem: sollen wir, wie alle Türen im Hause, Landhaus-Massivholztüren aus Kiefer nehmen? Ich bin ja eher für eine Schiebetür aus Glas, denn unsere Zimmer sind nicht sehr groß und so würde eine offen stehende Tür nicht im Wege stehen und es würde heller aussehen. Allerdings schließt eine Schiebetür natürlich nicht so dicht wie eine normale Tür. Und dann ist da natürlich noch die Preisfrage!
Vielleicht kann mir jemand von Euch dazu einen Tipp geben! Was meint Ihr? Schiebetür aus Glas oder rustikale Landhaustür?
Ich werde Euch auf jeden Fall das Ergebnis zeigen!